Archiv der Kategorie: Tagesaktualitäten

Euses super Organisierte Militär

Ja Hallo Mitenand :D

Ha mich mal wieder wele melde mitenem Biitrag usem Lebe.

Dasmal spielt sich alles im Rekrutierigszentrum in Rüti ab. Ich bin deet anebstellt worde und bin sozsäge für nix dööt gsie da sie mich falsch vermittelt hend. Us dem Grund hani etzt e Brief vorbereitet (ist imere rieeese Wuet gschribe worde und nid würkli uf Rechtschriebig gluegt worde) woni wird so veerschike wie ich ihn etzt ufelade! Ich wird es Knall härt dure zieh! Wird eu den au berichte was für e Antwort ich bechume.

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BSc Ernährung & Diätetik – Mein Studium als Ernährungsberaterin

So, die Ex-Zaggerin meldet sich mal wieder zu Wort. Die ersten Wochen des Studiums sind vorüber und ich muss ganz ehrlich sagen, bereits nach dem ersten Tag voller Informationen hat mein Kopf schon ein bisschen geraucht. Aber es gefällt mir sehr gut, soweit ich das nach 4 Wochen Studium schon sagen kann und weil das Studium ERB im Raum Zürich leider nur selten bis gar nicht an den Schulen vorgestellt wird (war zumindest bei unserer ZAG-Klasse so, was ich sehr schade fand), möchte ich euch etwas dazu erzählen und wenn ihr euch dafür interessiert und weitere Fragen habe, dürft ihr mir auch gern eine Mail schreiben.

1392651926_37b38d17Wir hatten am Ende unserer FaGe Ausbildung mal einen Morgen, wo uns verschiedene Berufsgruppen und Studiengänge vorgestellt wurden. Dabei waren auch alle FH-Studiengänge wie Pflege, Hebamme, Ergo und Physio doch die ERB wurde komplett weggelassen, obwohl sie genauso ein FH-Studium ist, ihr braucht also eine abgeschlossene Ausbildung mit BMS oder die gymnasiale Matura (je nach erlerntem Beruf oder mit der gymnasialen Matur müsst ihr vorher noch ein Praktikum machen, aber das ist in den anderen Studiengängen glaub ähnlich). Seid ihr erstmal angemeldet und eure Unterlagen geprüft, beginnt das Aufnahmeverfahren. Es besteht aus zwei Teilen, der erste ist schriftlich und der zweite ist praktisch (ihr müsst unter anderem in einer Gruppe kochen) und er enthält noch ein Gespräch im Beisein einer Psychologin. Und die Aufnahmeprüfung ist kein Zuckerschlecken, dass kann ich euch jetzt schon sagen. Es gibt in Bern (ja, den Studiengang gibt es in der Deutschschweiz wirklich nur in Bern) nur 55 Studienplätze und am ersten Teil der Zulassung waren bei mir sicher 300 Leute, also gebt Gas, denn ihr seid nicht die einzigen!

Habt ihr es dann geschafft, erwarten euch drei spannende Jahre. Im ersten Jahr geht es um die Basics und um den gesunden Menschen. Hier haben, das habe ich schon gemerkt, Leute aus dem Gesundheitswesen wie beispielsweise FaGe’s einen klaren Vorteil, wenn es um die ganze Anatomie und Physiologie geht. Ein weiterer grosser Teil neben dem Modul Anatomie ist die Biochemie und die Ernährungslehre inkl. Kochen, wo ihr teilweise auch auf Teilchenebene die Nährstoffe analysiert und euch anschaut, ein gewisses Flair für Naturwissenschaften wäre also nicht schlecht. Im weiteren Verlauf kommt dann Psychologie und die Beratungslehre dazu, was auch ein grosser Teil ist. Dann kommt im Winter das erste Praxismodul und in den Sommerferien das zweite. In der ERB haben wir die praktischen Module nicht semesterweise, sondern sie sind über das gesamte Studium verteilt und werden immer länger und häufiger. Hier müsst ihr wissen, dass es schweizweit nur sehr wenige Betriebe gibt, die Studierende unterstützen und ihr damit rechnen müsst, dass ihr auch mal ins Vallis oder nach Graubünden oder sonst wo hin müsst, um ein Praktikum zu machen, da nicht alle der rund 50 Studenten um die Ecke ins beliebte Uni- oder Inselspital kann.

Im zweiten Jahr geht es um den kranken Menschen. Ihr vertieft und verknüpft also das, was ihr im ersten Jahr gelernt habt. Im dritten Jahr geht es dann noch um die ganz komplexen Situationen und natürlich um eure Bachelor Thesis, die ihr schreiben müsst. Habt ihr das dann alles geschafft, stehen euch noch 10 Monate Praxis bevor, die ihr absolvieren müsst, um euch euer Diplom “abzuverdienen”.

Allgemein kann ich sagen, dass es mir wirklich sehr gut gefällt, es aber wirklich nicht gerade stressfrei ist. Man rechnet mit 40% Präsenzstudium (also die Zeit, die ihr in der Schule verbringt, was täglich von 8 bis 17 Uhr ist) und mit 60% Selbststudium (also dem, was ihr zu Hause noch bearbeiten und lernen müsst) und ich kann euch sagen, das kommt etwa hin. 50:50 ist es auf jeden Fall, denn, das haben wir alle schon gemerkt, ihr müsst schon zu Beginn sehr viele Arbeiten und Analysen schrieben, welche dann als Zulassung zu den Modulabschlussprüfungen gelten. Ihr kommt also nicht darum herum sie zu schreiben, wenn ihr das Modul und eure Credits haben möchtet. Was mir hier noch als wichtig erscheint, ist das Problem der Wohnsituation. Wie gesagt, ihr könnt das Studium nur in Bern machen, an der ZHAW gibt es den Studiengang nicht. Und wenn ihr dann noch jeweils 1-2h pendeln müsst und dann nocht die 50-60% Selbststudium dazu kommen, wird es eng. Ich bin deshalb froh, eine Wohnung in Bern zu haben, von der aus ich in 10min an der Schule bin. Jeder muss es selber wissen, doch aus Gesprächen mit anderen, die pendeln, kann ich euch sagen, dass es echt hart ist und die ersten sich schon jetzt nach 3 Wochen pendeln eine Wohnung oder eine WG suchen. Aber wie sagt man so schön, das Leben ist kein Ponyhof und ein Bachelorabschluss fällt einem auch nicht ohne zu arbeiten in den Schoss.

Weitere Infos zum Studium, Zulassungsbedingungen etc. findet ihr unter:

http://www.bfh.ch/studium/bachelor/gesundheit/ernaehrung_und_diaetetik.html

Oder schreibt mir eine Mail, wenn ihr wer von mir und meinem Studienalltag wissen möchtet unter sandywe(at)bluewin.ch

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DIY Papier-Pom-Poms

Frisch erholt nach vier Tagen Amsterdam und vier Tagen Gurtenfestival (obwohl ich zuerst den verpassten Schlaf nachholen musste, als ich wieder zuhause war) bin auch ich wieder zurück an der Tastatur. Auch ich habe meine FaGe-Lehre mit BMS erfolgreich abgeschlossen und beginne jetzt ein neues Kapitel in meinem Leben. Durch die wiedergewonnene Zeit, weil die Schule endlich fertig ist und ich bald auch meinem Lehrbetrieb Adée sage, habe ich endlich wieder Zeit, mich kreativ zu verwirklichen. Unter anderem habe ich heute mein Zimmer mit ein paar selbstgemachten Pom-Poms ein wenig aufgehübscht. Mit Seidenpapier, einer Schere und ein wenig Faden habe ich mich ans Werk gemacht und war ziemlich begeistert vom Ergebnis. Darum will ich euch diese wirklich einfache Anleitung nicht vorenthalten!

Papier Pom-PomWas ihr benötigt:

- Schere

- Seidenpapier in verschiedenen Farben

- Dazu passender Faden

Und so gehts:

Schneidet das Seidenpapier in 8 Rechtecke, so gross zu wie ihr wollt. Bedenkt aber, dass ihr das Ganze noch halbieren müsst, mit ca. 30cm Breite bekommt ihr etwa so grosse Pompoms wie auf dem Foto. Je breiter ihr das Papier zuschneidet, umso grösser muss auch die Länge sein.

Legt die Blätter aufeinander und faltet sie wie einen Fächer (siehe Bild). Wenn ihr so weit seid, halbiert den Fächer und bindet in der Mitte einen Faden drumherum. Mach diesen genug lang, damit ihr den Pompom später besser aufhängen könnt.

Legt nun das Papier wie einen Fächer hin und zupft 4 Papierlagen auf die eine und vier auf die andere Seite auseinander. Je nach Seidenpapier zerreisst es sehr schnell, das ist aber nicht weiter schlimm, beim Endergebnis sieht man die Risse nicht mehr.

Wenn ihr den Pompom zuschneidet, wie auf der Anleitung abgebildet, dann sieht das Ergebnis aus wie mein goldener Pompom. Ihr könnt die Enden auch zu einem Spitz zuschneiden (siehe Mitte) oder gar nicht “frisieren” (siehe rechts).

Viel Spass beim Basteln und geniesst die letzten Ferienwochen noch so richtig!

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Ostereier färben

Ostern ist nur noch ein paar Tage entfernt. Falls du auch zu den Glücklichen gehörst, die an Ostern arbeiten werden (und natürlich auch für alle anderen), habe ich hier den Non-plus-Ultra Osterstimmungsbringer überhaupt: Ostereier färben.

Im Migros oder Coop werden sie einem fast nachgeschmissen, dabei ist das selber Färben gar nicht so aufwändig wie es sich anhört. Und schön ist das Ergebnis auch noch. Perfekt für den Osterbrunch oder als Tischdeko an Ostersonntag.

Farben gibt es ganz verschiedene. Je nach Produkt werden die Eier knallig bunt, marmoriert, gesprenkelt oder in Naturfarben eingefärbt. Ich habe mich für die letzte Version entschieden. Zusammen mit verschiedenen Blüten und Blättern, die mit ein bisschen Wasser oder Eiweiss an die Eierschale geklebt werden, werden die Eier in einen alten Strumpf eingepackt. Danach kommen sie in das gefärbte Wasser und kochen dort bis sie durch sind (7-10 Minuten, je nach dem wie ihr es mögt). Nach dem Kochen die Strumpfpäckchen noch kurz im kalten Wasser abschrecken, damit sie nicht weitergaren und dann kann man sie auch schon auspacken. Abtrocknen, mit einem Haushaltpapier und ein bisschen Olivenöl die Oberfläche schön einreiben (für den Glanz und die Haltbarkeit) und fertig sind eure ganz persönlichen Ostereier!

Total einfach oder? :)

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Gesundes Herz dank Ehe?

Soeben habe ich auf 20min.ch den Artikel Heiraten macht glücklich – und hält das Herz gesund entdeckt. Gemäss einer Studie von Kardiologen vom Langone Medical Center der Universität New York soll es einen Zusammenhang zwischen Heirat und einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Gefässerkrankungen geben.

Gesund_dank_EheIch vermute, dass da bestimmt auch andere Aspekte eine Rolle spielen, und dass die am Ende des Artikels erwähnten weiteren Studien dies auch aufzeigen werden. Was meint ihr zu der Sache? Könnt ihr da einen Zusammenhang sehen?

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