Archiv der Kategorie: Natur and More

Vielseitiges Museum

Für eine Gruppe in der Aktivierungstherapie war ich letztens auf der Suche nach präparierten (ausgestopften) Vögeln, um diese mit meinen Klientinnen und Klienten anzuschauen.

Nach dem private Tierpräparatoren alle eine Miete (zum Teil pro Tier!!!) verlangen wollten, meldete sich das Naturmuseum in Winterthur. Bei Ihnen stehen Präparate (ältere, die nicht mehr ausgestellt werden) gratis zur Ausleihe zur Verfügung.

Nach diesem großartigen Angebot (gerne Berichte ich weiter, wenn ich die Präparate dann abgeholt habe) informierte ich mich dann noch genauer und stieß dabei auch auf einen Flyer. Gemäss diesem bietet das Naturmuseum nebst der Ausleihe von Präparaten auch Gruppenführungen für Menschen mit Demenz an.

http://natur.winterthur.ch/museum/news/aktuell/

Falls irgendjemand unter euch schon einmal an so einer Führung beiwohnen durfte, würde ich mich über eine “Erfahrungsbericht” freuen und hoffe natürlich, dass ich selbst auch mal in den Genuss kommen darf.

Und für die, die nun “gluschtig” wurden – viel Vergnügen!

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Feste feiern in ländlicher Umgebung

Wiedermal ein Tipp aus der Ostschweiz: ein gemütliches Lokal für Feste, Feiern, Events aller Art inklusive Übernachtungsmöglichkeit…

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Urban Gardening – ein grüner Trend

In den Städten tendieren die Farben zu Grau – und doch wird es grüner. Ich hatte zwar schon mal etwas vom Begriff Urban Gardening gehört, doch bevor wir es in der Schule im Rahmen eines Ökologieprojekts behandelt hatten, konnte ich nicht viel damit anfangen.

Bevor das Projekt losging, besuchten wir diverse urbane Stadtgärten. Anders als man denkt hat es dort nicht eine Wiese mit Pflanzen drauf, sondern alle möglichen Gefässe und Kisten. So zum Beispiel alte Autoreifen, Toiletten (!) und Einkaufswagen. Besonders beeindruckt hat mich Frau Gerolds Garten, der direkt hinter dem Bahnhof Hardbrücke liegt. Frau Gerolds Garten kann ich jedem empfehlen, der gerne (gesund) isst und gute Stimmung hat. Doch unser Besuch war nicht zum Vergnügen, sondern um herauszufinden, wie man am besten so einen Urban Garden macht. Dort konnten wir besonders viele Inspirationen sammeln.

Nach langer Vorbereitung und Planung bekamen wir in kleinen Gruppen endlich ausrangierte Einkaufswagen, die wir nach reifer Überlegung The Real Farmville tauften. Ausgelegt mit einem alten Kartoffelsack und gefüllt mit Schichten aus frischem Kompost, gröberen Zweigen und frischer selbstgemachter Erde war er endlich bereit zur Bepflanzung. Wir rüsteten uns mit Radieschen-Samen, Tomatensetzlingen, viel Salat, Basilikum, Erdbeeren und vielem anderem aus, zogen in den Kampf gegen das Grau und begrünten den Einkaufswagen.

Schon nach wenigen Tagen konnten wir erste Veränderungen beobachten und fühlten uns wie stolze Eltern. Es funktioniert und sieht toll aus. Nach und nach wuchsen unsere Pflanzen, und ein rundes Dutzend blühende Einkaufswagen verschönerte unsere Schule.
Leider waren wir vom Schulalltag so absorbiert, dass wir vergassen, dass wir noch einen Einkaufswagen zum Giessen haben. Und so hat schlussendlich unsere Lehrerin einen grossen Teil zum Überleben unserer Pflanzen beigetragen. Am Ende des Schuljahres gab es wie immer unser Gartenfest, wo wir dann unsere selbstgezogene Ernte essen konnten. Ich kann sagen, dass unsere Karotten und Tomaten nicht so gross und schön waren wie die aus dem Supermarkt. Aber doch um einiges feiner und viel geschmackvoller.

Es war eine sehr schöne und bleibende Erfahrung, die zu machen ich allen empfehlen kann.

Hier noch ein Bild von unserem «Salatwagen»:

UrbanGardening

Und hier ein Link zu Frau Gerolds Garten, für alle die den kleinen Rest des Sommers noch im urbanen Grün geniessen wollen: http://www.fraugerold.ch/

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Mystische Klänge…

Kennt ihr das, ihr sitzt irgendwo und lauscht der Natur, den Menschen um euch herum und hört Klänge, die ihr sonst nie hört? (mehr …)

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