Monatsarchive: Juli 2012

Gelesen, kopiert und gepostet

Ich will..

Ich will, dass Du mir zuhörst, ohne über mich zu urteilen.

Ich will, dass Du Deine Meinung sagst, ohne mir Ratschläge zu erteilen.

Ich will, dass Du mir verstraust, ohne etwas zu erwarten.

Ich will, dass Du mir hilfst, ohne für mich zu entscheiden.

Ich will, dass Du für mich sorgst, ohne mich zu erdrücken.

Ich will, dass Du mich siehst, ohne Dich in mir zu sehen.

Ich will, dass Du mich umarmst, ohne mir den Atem zu rauben.

Ich will, dass Du mir Mut machst, ohne mich zu bedrängen.

Ich will, dass Du mich hälst, ohne mich festzuhalten.

Ich will, dass Du mich beschützt. Aufrichtig.

Ich will, dass Du Dich näherst, jedoch nicht als Eindringling.

Ich will, dass Du all das kennst, was Dir an mir missfällt.

Dass Du es akzeptierst; versuch es nicht zu ändern.

Ich will, dass Du weisst, dass Du heute auf mich zählen kannst.

Bedingungslos.

- Jorge Bucay

 

Hart ? Narzisstisch ? Egoistisch ? Arrogant ? Ehrlich ? Direkt ? Unmöglich ? Grandios ?

Bilde Dir Deine eigene Meinung dazu.

 

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Von der Leichtigkeit des Seins

Seit geraumer Zeit fällt mir auf, dass eine hohe Zahl Menschen gestresst, genervt, unzufrieden und zukunftslebend wirkt.

Treten sie am Montag ihre Arbeit an, scheint es, als denken sie innerlich schon an den Dienstag und die ganze Woche bis Freitag und an all die für sie belastenden, zusätzlichen Termine und Pendenzen die sie in ihrem Alltag mit sich tragen. Schon im Tram wird hektisch auf ihrem Blackberry oder Iphone die Woche durchgecheckt währenddem sie fast gleichzeitig die Zeitung lesen, das falsche Wetter registrieren ( ob warm oder kalt, es passt prinzipiell nicht) und sich ein innerlicher Jähzorn wegen der verspäteten Bahn aufbäumt.  

Zugegeben habe ich die gerade erwähnten Phänomene auch bei mir beobachtet und mich über mein eigenes Verhalten geärgert. Deshalb kam in nicht drumrum, meine persönlichen Muster achtsam wahrzunehmen,zu analysieren und reflektieren ( Wie mans in der Pflege eben lernt.)

Ein kleiner Exkurs:

Zusätzlich begann ich das Buch mit dem eher anstössig-wirkendem Titel “MINDF***” zu lesen ( Ich entschuldige mich an dieser Stelle für das zensierte Wort aber das ist nun mal der Titel des Buches. ) Kurz zusammengefasst beschreibt die Autorin, wie wir Menschen uns in den meisten Tätigkeiten unseres Lebens selber im Wege stehen und niemand anderes. Niemand, ausser wir selber, hindert uns daran unsere Träume und Ziele zu verwirklichen und niemand, ausser wir selber, steht uns, bei Entscheidungen im Weg.

Wer hindert uns zum Beispiel daran, nach der HF eine Tauchschule auf Hawaii zu eröffnen? Ist es die Norm? Ist es nur schon der kleine, fiese nagende Gedanke in unserem Kopf der uns einredet: “Nei, das gaht doch nöd!!” 

Wer sagt, dass es Irrsinn ist, mit der ganzen Familie nach Mexiko auszuwandern und dort eine Viehzucht zu eröffnen? Ist es der bereits seit 20 Jahren ausgeführte, solide Job des Vaters im Büro?

Wie viele Menschen leben ein Leben, dass sie nicht leben wollen?

Nun aber zurück zu meinem eigentlichen Thema.

Motiviert durch das Buch und meine eigenen Beobachtungen lebe ich nun ein anderes Leben. Es klingt fast sektenhaft, wie im Film “Der Ja-Sager” mit Jim Carrey, aber ich sage nun zu verschiedensten Themen “ja” ;-) 

So studiere ich nicht meinen Arbeitsplan über die nächsten 4 Wochen und denke innerlich klagend “uii nei, das wird streng!” sondern ich weiss, wenns hoch kommt, wie ich gerade die nächsten 4 Tage arbeite. ( Klar, wenn ich Termine abmache dann schaue ich natürlich nach ) aber ansonsten Lebe ich IM MOMENT. Ich nerve mich nicht über 5 Minuten verspätete Züge. ( mal ehrlich was sind 5 Minuten? ich weiss wir bezahlen viel und man verpasst den Anschluss etc.. ich kenns ja auch..)  aber was bringt es, Energie für Ereignisse zu verschwenden, die man in diesem Moment nicht ändern kann? Was macht es für einen Sinn, vor dem Gubristtunnel lauthals über den Stau zu meckern, wenn es nun einfach Tatsache ist? Warum nicht zurücklehnen, Radio hören, eine rauchen und akzeptieren? Was soll ich mich über 35 Crad aufregen anstatt damit zu leben und den Sommer zu geniessen?  Auch bei der Arbeit mit langen Hosen und schwitzend. Am Feierabend kann man immer noch in den See hüpfen. Auch wenn es bis dann regnet. Auch wenn man Spähtdienst hat und es 23:00 Uhr wird und man am nächsten Tag um 7 die Arbeit beginnen muss. Man kann es trotzdem tun und genau diese Momente geniessen und nicht während dem Baden ausrechnen, dass man nur noch 5 Stunden schlaf bekommen wird.

Zum Thema “JA”-sagen: Man kann, vorausgesetzt die dazu nötigen Mittel sind vorhanden, Veranstaltungen jeglicher Art besuchen. Wer mit geöffneten Augen durch Zürich geht, entdeckt massenhaft kulturelle Angebote. In der nächsten Zeit finden verschiedenste Konzerte und Theater statt. “Rob Zombie und Marilyn Manson”, das Knabenschiessen,”Viva Verdi” im Dezember, das Theater “Jedermann”, “Prodigy am Zürich Openair” , “Die lange Nacht der Zürcher Museen” und viiiiieles mehr..

und der 1. August steht vor der Türe. Anstatt sich über die Umweltverpestung, die Tiere und die Lautstärke zu ärgern ziehe ich es vor, dieses Ritual eben ohne genau diese Aspekte, auf meine Art zu feiern; Mit Freunden am See und die Zeit mit ihnen am geniessen. ( Trotz Frühdienst am nächsten Tag! )

Und um es auch noch zu erwähnen, wer sich gerade in der Ausbildung befindet oder sonst nur wenig finanzielle Mittel zur Verfügung hat, wird, wenn er scharfnachdenkt, ebenfalls Tätigkeiten finden, die das Leben bereichern. So umfuhr ich zum Beispiel letztens mit einem gratis “Züri rollt Velo” den Zürichsee.

Vielleicht klingt dieser Blog-Eintrag verherrlichend, “übertrieben-alles-akzeptierend” und “Alles-ist- eine-heile-Welt”. Ich möchte nicht, dass Menschen ihr kritisches Auge, ihre eigene Meinung oder ihren Ärger verlieren. All dies Gefühle und Verhaltensweisen gehören zum Leben und das ist auch gut so. Was ich mit diesem Eintrag sagen will, ist: Nicht alles im Leben zu ernst zu nehmen und das Leben zu leben, welches man leben will. Sich nicht an “Hürden”, Mustern, der Norm oder unserem eigenen innerenen “Mind***” zu hindern, den Moment achtsam zu leben und unser Leben zu geniessen.

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Mallorca einmal anders

Wie so viele war ich vor einigen Jahren auf Mallorca um Ferien zu machen. Meine Kollegin und ich wählten diese Destination vor allem wegen folgenden Gründen: 1. Es war das günstigste Angebot   2. Sonne, Strand, Meer    3. Ausgang

Natürlich feierten wir bis spät in die Nacht hinein, verbrachten den Tag am Strand oder bei einem Ausflug in die Hauptstadt. Nach einer Woche inmitten von Arenal, dem Ballermannstrand hatten wir genug. Genug von den Parties, dem Essen und den Menschen… Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich je wieder zurückkehren würde.

Letzte Woche durfte ich ein anderes Mallorca kennenlernen. Ich verbrachte meine Ferien mit meiner Kollegin im Häuschen ihrer Eltern. Wir fanden uns wieder im Osten der Insel, in einem malerischen Fischerdörfchen mit netten Menschen, sehr gutem Essen, viel Ruhe und Zeit zum sein und den ganzen Stress der letzten Zeit hinter sich zu lassen.

Bild:http://212.227.201.104/fm/navi/o_colom.php

Diese Ferien waren einfach zum geniessen und entspannen, so dass ich kaum ein Foto gemacht habe. Aber das ist auch schön :-)

 

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Perfektes Geschenk gesucht? Smartbox ist die Antwort!

Der Sommer ist da – viele feiern Geburtstag. Noch kein passendes Geschenk gefunden oder eine wenig originelle Idee? Da kann die Smartbox weiterhelfen. Die Smartbox ist ein Buch indem zu verschiedenen Themenbereichen wie Gastronomie, Unterhaltung, Abenteuer, Kurzurlaub, Wellness und kulinarische Aufenthalte etliche Geschenkideen aufgeführt werden. Beispielsweise in der Smartbox zum Thema Abenteuer werden 110 sportliche Aktivitäten wie Segelboot fahren, Schneeschuh wandern bei Vollmond, Paintball spielen usw. vorgestellt. Das Geburtstagskind kann sich dann einen dieser Vorschläge aussuchen und voilà das perfekte Geschenk ist gemacht!

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Movie: Adieu à la Reine

was dieser Film bietet:

  • schöne Kostüme
  • wirklich schöne Kostüme
  • und schöne Kostüme, die so um die französischen Revolution rum Mode gewesen sein mögen (oder auch nicht)
  • die zwei Frauen, die ganz ohne Kostüme zu sehen waren, waren ebenfalls schön

was dieser Film nicht bietet:

  • eine gute Filmstory
  • Spannung
  • Witz oder wenigstens etwas Humor
  • emotionales Engagement
  • genügend Zeit, die zwei Frauen ohne Kleider mit Neid zu bewundern
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