Monatsarchive: November 2013

ZAG Advent – Wettbewerb

Der Adventskranz ist bereits fertig gebunden, der Adventskalender an einem schönen und passenden Plätzchen gestellt und im Radio ertönen Weihnachtslieder – die Vorweihnachtszeit hat begonnen.

Was schenkt Ihr euren Liebsten? Und was uns noch viel mehr interessiert; Wie verpackt ihr eure Geschenke? Wir vom ZAG wollen es genauer wissen und suchen die originellste Weihnachtsverpackung. Einfach ein Geschenk-Foto, deinen vollständigen Namen sowie deine Adresse an info@zag.zh.ch senden und an der Verlosung teilnehmen.

Wir verlosen Altstadt-Gutscheine im Wert von insgesamt 400 Franken.

Wir wünschen allen viel Glück!

geschenke

 

 

 

 

Der Wettbewerbsteilnahmeschluss ist am 13. Dezember 2013 (23.59 Uhr). Die Ziehung findet am 16. Dezember 2013 statt. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Die Preise werden nicht bar ausbezahlt. Die Preise werden durch das ZAG an die angegebene Adresse gesendet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeitende des ZAG sind von dem Gewinnspiel ausgeschlossen.

Veröffentlicht unter ZAG-News | 1 Kommentar

Zum Nachdenken und doch unterhaltend

Wer an diesen trüben Tagen die Stunden mit Lesen überbrücken möchte, dann ist das Buch von Bernhard Lown “Die verlorene Kunst des Heilens. Anleitung zum Umdenken” sehr empfehlenswert. In unserer technisierten Welt ist das persönlich miteinander Sprechen und sich dabei auf das Gegenüber einlassen oftmals der schnellen Kommunikation gewichen. Auch in der Medizin zählen messbare physiologische Werte mehr als seelische Befindlichkeiten und emotionale Empfindungen. Der Kardiologe Bernhard Lown erzählt in seinem Buch eindrücklich, wie wichtig für die Anamnese das Gespräch Arzt-Patient ist. Gut zuhören, aber auch zwischen den Zeilen lesen und geschickt nachfragen, führt zur richtigen Diagnose, damit nicht nur die Hauptklage/das Hauptsymptom behandelt wird, sondern das Hauptproblem.

Ich denke, nicht nur ein Arzt sollte sich Zeit nehmen, um zuzuhören, auch das Pflegepersonal sollte der zwischenmenschlichen  Interaktion ein besonderes Augenmerk schenken, denn Worte sind Medizin (oder zerstören).

Die verlorene Kunst des Heilens

 

Veröffentlicht unter Buchtipps | 1 Kommentar

Gib mir die Welt plus 5 Prozent

Warum überall das Geld fehlt

Persönlich verstehe ich nicht viel von Geld, Banken und Steuern, obwohl diese Dinge eine zentrale Rolle im Leben eines Jeden spielen. Zu kompliziert die Erklärungen, zu komplex das System und zu unverlässlich oder langweilig die Theoretiker, Lehrer oder Freunde die mich darin zu unterrichten versuchten.

Umso erfreuter war ich, als mir dieses Video empfohlen wurde, indem es um den Goldschmied Fabian geht. In 50 aufschlussreiche Minuten erfährt man den grundlegenden Fehler in unserem Geldsystem und das Geheimnis des Bank- und Geldwesens.

Das System wird anhand einer simplen Geschichte erklärt und bleibt verständlich. Es ist all jenen zu empfehlen, die sich nicht erklären können wie dieses System funktioniert, woher das Geld kommt, die das Wort Wirtschaftskrise nicht mehr hören können und denen es vorkommt, als ob jeder Bereich des Lebens von der Wirtschaft abhängig ist. Denen, die die Wurzel allen Übels suchen oder sich einfach angesprochen fühlen. Lassen Sie sich Ihre Fragen beantworten oder zumindest auf einem Fundament platzieren. Mit dieser Dokumentation verschaffen Sie sich Wissen.

Vermutlich würde ein Mann dieses Fachs eine andere Einschätzung zum Video haben als ich, doch als Laie schätze ich den Wahrheitsgehalt sehr hoch. Jegliche Einwände und Belehrungen sind willkommen.

Ich wünsche Ihnen eine unterhaltsame Zeit mit dem Goldschmied Fabian.

 

 

 

Veröffentlicht unter Politik & Gesellschaft | 1 Kommentar

Neues Game mit Suchtpotenzial

Mit einem kleinen Knaben hüpft man von Planet zu Planet, versucht Sterne zu sammeln und immer wieder kleine Ziele zu erreichen. Little Galaxy heisst das neue Game, welches auf dem iPhone, iPad und Android gespielt werden kann. Durch den tollen Soundrack fühlt man sich wie in eine andere Welt versetzt. Ein Spiel zum Träumen! 0.99 Cent kostet der Download und ist werbefrei.  Ein amüsantes Spiel für Zwischendurch. https://www.youtube.com/watch?v=Vpr3ctds2Gs

Game galaxy

Veröffentlicht unter Freizeit | Hinterlasse einen Kommentar

Ein neues Gesicht für Xiao Liewen

Es geschah am 28. Dezember 2001 in Shanghai. Die 14-jährige Schülerin Xiao Liewen lernt wie beinahe jeden Abend bis tief in die Nacht. Ihre Mutter arbeitet noch im Supermarkt, der Vater sitzt nach seiner Schicht als Busfahrer im Wohnzimmer vor dem Fernseher. Xiao Liewen geht ins Bad. Dort wird sie plötzlich ohnmächtig, fällt mit dem Gesicht auf den laufenden Heizstrahler und bleibt so liegen. Erst nach einer halben Stunde sieht ihr Vater nach, wo das Mädchen bleibt. Inzwischen ist ihr Gesicht zu fast 3/4 verbrannt. Die Ambulanz bringt sie ins Krankenhaus, sie wird immer wieder operiert. Die Ärzte können zwar ihr Leben retten, doch ihr rechtes Auge, die Wange, Stirn- und Kieferhöhlen sowie die Nase sind zerstört. In den Spiegel hat das Mädchen seitdem nie mehr geblickt. Sie verhüllt sich mit einem Tuch, das nur ihr linkes Auge freigibt, mit dem sie noch etwas sehen kann. Eine Lehrerin an der Deutschen Schule in Shanghai wird auf das Schicksal von Xiao Liewen aufmerksam. Sie sammelt Spenden und mit Hilfe der Ärzteorganisation Interplast kommt die junge Chinesin zur weiteren Behandlung nach München zu einem Spezialisten. Um die Nase zu ersetzen, Stirn und Wangen zu schließen, züchteten die Chirurgen im Unterbauch des Mädchens einen so genannten Gewebeblock. Sie zeichneten die berechneten Umrisse auf den Bauch, setzten einen Knochenspan und Knorpel ein, formten Nasenlöcher mit Tamponaden. Nach und nach richteten sie das Gewebe auf, das dadurch langsam die Form einer Nase annahm. Nach zwei Monaten war das Areal reif zur Transplantation. Die Operation verlief erfolgreich: Mikrochirurgisch verbanden die Ärzte die Gefäße des neuen Antlitzteils mit dem Gesicht. Es wuchs sehr gut an. Edgar Biemer: „Es war weltweit das erste Mal, dass wir eine Nase aus Körpergewebe züchten und transplantieren konnten.“

7361866tidi4rx

Zwar ist sie vorerst nach Shanghai zurückgekehrt, doch wahrscheinlich wird sie bald wieder nach München kommen. „Als Nächstes möchten wir ihren Haaransatz nach vorne versetzen, denn noch ist sie auf eine Perücke angewiesen“, stellt der Chirurg Edgar Biemer in Aussicht. Damit hofft sie, wieder ein ganz normales Leben führen zu können: Den Schulabschluss nachholen, arbeiten und studieren. Ein Schicksal, das mich selbst sehr berührt hat aber mir auch immer wieder zeigt, wie wichtig das Aussehen mittlerweile in unserer gesellschaft geworden ist. Auch, wenn viele von uns immer wieder behaupten, nicht oberflächlich zu sein. Wie steht ihr dazu? Hier ist übrigens noch ein Video von Galileo über Xiaos Geschichte.

Veröffentlicht unter Gesundheitspolitik, Politik & Gesellschaft, Tagesaktualitäten | 1 Kommentar