Monatsarchive: März 2014

Gesundes Herz dank Ehe?

Soeben habe ich auf 20min.ch den Artikel Heiraten macht glücklich – und hält das Herz gesund entdeckt. Gemäss einer Studie von Kardiologen vom Langone Medical Center der Universität New York soll es einen Zusammenhang zwischen Heirat und einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Gefässerkrankungen geben.

Gesund_dank_EheIch vermute, dass da bestimmt auch andere Aspekte eine Rolle spielen, und dass die am Ende des Artikels erwähnten weiteren Studien dies auch aufzeigen werden. Was meint ihr zu der Sache? Könnt ihr da einen Zusammenhang sehen?

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Body Integrity Identity Disorder (BIID)

BIID? Noch nie gehört? So ging es mir bis vor einigen Tagen auch noch.
Die sogenannte Body Integrity Identity Disorder meint eine Störung, bei der Betroffene das Gefühl haben, dass eines oder mehrere Gliedmassen nicht mehr zu ihrem Körper dazugehören oder nicht dem eigenen Selbst angehören. Solche Leute äussern auch häufig den Wunsch, sich diese Gliedmassen amputieren zu lassen, da es für sie eine Last ist und sie tagtäglich bedroht und sie den Gedanken daran nicht mehr loswerden können, dass dieses körperteil nicht zu ihnen selbst dazugehört.

Dieser übermässige Wunsch, mit einem Körperteil weniger zu leben und somit als körperlich behinderte oder beeinträchtigte Person zu leben, ist bei betroffenen Personen so stark, dass sie sich die betroffenen Gliedmassen oftmals abbinden, verstecken oder gar verletzen. Ein Betroffener in der Schweiz lebt seit Kindesalter mit dieser Störung und seit diesem Alter verspürt er auch den Wunsch, sich das Bein zu amputieren, da er sagt, es gehöre nichrt zu ihm. Er bindet sich täglich, wenn er zu Hause ist, den Unterschenkel an den Oberschenkel und simuliert so einen Stumpf. Ein anderer Betroffener in Australien hatte ein so starkes Verlangen, das Körperteil endlich loszuwerden, dass er sich ersatzweise zuerst einen Teil seines Fingers abgetrennt hat und anschliessend, als das nichts genützt hat, sein Bein für 7 Stunden in Eis gelegt, damit es soweit abstirbt, dass die Ärzte es amputieren mussten. Einen kurzen Film über diesen mann könnt ihr hier schauen:

Natürlich amputiert kein Arzt ein gesundes und funktionsfähiges Bein, doch sie operieren beispielsweise Männer, die zu Frauen werden wollen. Auch diese Menschen verändern sie stark und entfernen genauso gesunde Körperzellen und -teile, doch diese Art von Veränderung ist in der Gesellschaft (einigermassen) akzeptiert. Weshalb ist es die BIID nicht? Was haltet ihr davon? Sollte man solchen Leuten ihren Wunsch einer Amputation erfüllen?

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Handmade – Bunte Eulen

Eule

Eine einfache und effektvolle Dekoration sind die bunten Eulen aus Kleister. Hier die Anleitung:

Materialen:

  • Zeitungspapier
  • Kleister
  • Ballon
  • Strukturmasse
  • Farbe

Zum starten, klebt ihr den aufgeblasenen Ballon auf ein schweres Glas. So habt ihr beide Hände frei. Dann zerfetzt ihr die Zeitung in kleine etwa 5 cm grosse Stücke und rührt die Kleister-Masse an. Nun braucht ihr ein bisschen Geduld. Die Zeitungsfetzen ins Kleister tauchen und dann auf den Ballon legen. Macht etwa 5-6 Schichten, damit die Figur am Schluss nicht zusammenfällt. Der Zeitungsballon muss jetzt mindestens 1 Tag trocknen.

Nun gebt ihr mit der Strukturmasse der zukünftigen Eule eine Form. Eine Nase, zwei spitze Ohren und Erhebungen für die Augen. Damit die Farben am Schluss knallig wirken, rate ich euch die Eule weiss zu grundieren. Wieder 1 Tag trocknen lassen. Und schon könnt ihr den Eulen nach Lust und Laune verschiedenfarbig anmalen.

Die Eulen geben zwar ein bisschen Aufwand, doch auf einer Baumrinde aufgeklebt, steht im Raum ein dekorativer Eyecatcher.

 

 

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Das Diplomirten Leben

Hallo Zusammen

Ich bin jetzt seit gut einem Halben Jahr Diplomiert! Und ich muss sagen, man merkt den Unterschied recht gut zum Schüler sein. Der Rollenwechsel ist zwar immer noch im Gange jedoch macht es spass zu Arbeiten. Ich bin momentan in der PUK, Burghölzli. Was für mich auch wieder ein anderes Umfeld ist. Ich muss sagen, dass Team ist Jung und es ist eine Entspannte Atmosphäre auf der Station. Ich fühle mich sehr gut aufgenommen. Dazu kommt das ich schon einige Weiterbildungen im Fokus habe die für mich sehr spannend wirken- vor allem in Kommunikation.

Was für mich auch sehr bereichernd ist, ist das Feedback der Patienten. Ich höre immer wieder viel Gutes und auch die Patienten die unfreiwillig hier sind bedanken sich immer wieder für die Betretung, obwohl sie dir am Anfang Arschloch noch gesagt haben.

Naja ich freue mich auf eine Gute Zusammenarbeit hier in der PUK und ja vielleicht sieht man sich im ZAG mal ;)

PS: Ich vermisse es ab und zu in der Schule zu sitzen und zuzuhören!

Zivki

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Gleichstellung bei den Löhnen im USZ

Rechtsanwältin Bibiane Egg, bekannt durch die Erfolge in den Lohnklagen bei Pflegefachpersonen im Jahr 2001, hat mit der Gewerkschaft VPOD weitere Pflegende rechtlich unterstützt. Weiter Infos unter folgendem Link:

2014_03_21_VPOD erfolgreich gegen Diskriminierung

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