Monatsarchive: Mai 2014

6 Tage Istanbul

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3 Stunden Flug und man taucht ein in das farbige Gewusel der ältesten Stadt der Welt. Istanbul verbindet und vermischt Religion, Kultur und Kontinente. Um das zu merken, braucht man nur die Augen offen zu halten und zu staunen. Hier beobachtet man Frauen in Burkas neben Frauen im Minirock, alte Männern mit riesigen silbernen Teekrügen auf dem Rücken und einem Tablett voller Cay in der Hand, Teenager die auf der Strasse traditionelle Musik spielen und dazu tanzen, Zigeunerinnen die mit lauter Stimme traurige Lieder singen und deren Kinder, wie sie mit schelmischem Lächeln versuchen, uns Blumenreifen auf den Kopf zu werfen, damit wir diese kaufen.
Haustiere gibt es kaum, dafür etliche Strassenhunde und -katzen sowie an jeder Ecke ein Häufchen Katzenfutter.
Bereits am Flughafen zeigt sich mir die sympathische Neugier der Türken, als ich beim Zigaretten drehen gefragt werde: “Can I see?”. Er möchte mir beim drehen zusehen. In den folgenden Tagen passiert mir das noch ein paar Mal.
So sind die Türken: unglaublich hilfsbereit, tolerant, neugierig und immer für ein Spässchen zu haben.

What to do in Istanbul:

-Cay trinken! (Schwarztee mit Zucker, wird überall feilgeboten)
-Man kaufe sich eine Istanbulkart (Prepaidsystem des öffentlichen Verkehrs, Bubi-einfach zu handhaben)
-Man stürze sich in das Getümmel der Istiklal Caddesi (“Bahnhofstrasse” Istanbuls, Strassenkünstler, Läden, Musik en Masse)..
-..und lässt sich von ihr zum Galata Tower geleiten, von welchem man eine tolle Aussicht geniesst..
-..um anschliessend in den steilen Gassen urbane Souvenirs zu erfeilschen (Keramik, Kleidung, Hamamtücher, Stoffe, Taschen, Schmuck, Schuhe, Ohrringe..krrrreiiiiiisch!)

-Den grossen Hunger stillt man mit Pide, Börek, Mezze-Teller, Kebab, Köfte, Kumpir (Am Besten im Marko Pasa Restaurant)
-Zahlreiche Stände sorgen mit hingebungsvoll aufgeschichteten Gaumenfreuden für leckere Appetizers: Muscheln, Marroni, frische Säfte..

-Gut gestärkt nimmt man von Karaköy das Tram über die Brücke in die Altstadt, oder macht sich zu Fuss auf den Weg um den Fischern über die Schulter zu schauen und tausende von Quallen im Meer zu beobachten.
-Man besuche den GRAND BAZAAR, ein überdachtes, 31’000 m² grosses Kreisch-Erlebnis für alle Freunde der Schönen, praktischen und billigen Dingen.  Man braucht aber Ellbogen um sich seinen Weg zu bahnen, Mut zum feilschen und als Studierende mit wenig Geld im Sack vor allem eines: Scheuklappen und Disziplin!
-Ehrfürchtig und Kopf-Schultern-Kniebedeckt betritt man die Sultan-Ahmed-Moschee (auch blaue Moschee genannt), informiert sich über den Islam und lauscht dem Gebetsruf des Muezzins.
-Um die müden Füsse auszuruhen gönnt man sich eine 2 Stündige Bootsrundfahrt entlang des Bosporus und betrachtet das wunderschöne Panorama Istanbuls. (Und an dieser Stelle geht mir durch den Kopf, was wir mit dem Minarettverbot verpassen..)
-Oder man macht es sich in einer Nargile-Lounge bequem und lässt die Sinne von den exotischen Düften des Tabaks, der Kohle und des Essens berauschen.

Istanbul bietet zwei Möglichkeiten, durch die Nacht zu kommen: 

1. Man kauft sich hyper-super-dichte-megaOhropax, das giftigste aller Mückensprays und versucht in dem Wirrwar aus Musik, Verkehr, Gebetsrufen, pumpenden Bässen, schweisstreibender Tropenluft und hinterlistigen Mückenschwärmen zu schlafen
oder
2. Man stürzt sich in das Nachtleben, tanzt bis die Sonne aufgeht in kleinen unterirdischen Elektroclubs, kämpft sich 5 Wendeltreppen hinauf um Reggaekonzerten zu lauschen, bestaunt das nächtliche Treiben der Stadt und fällt mit brummendem Schädel und einem zufriendenen Lächeln im Gesicht totmüde ins Bett, bis die Hitze (oder die Tauben auf dem Balkon) einen zwingen den nächsten aufregenden Tag zu starten.

Was wir sonst noch so erlebten:

-Das Erdbeben Stärke 6.3, was im Erdgeschoss eher als sanftes Rütteln wahrgenommen wurde
-Unzählige Polizisten mit Wasserwerfern und Kastenwägen, die sich auf den kommenden Jahrestag der Gezi-Park Demonstrationen vorbereiteten. Die Stimmung blieb zum Glück (noch) friedlich, es stiegen nur ein paar Gedenkballone und die Polizei konnte Feierabend machen.
-Ein Hamam-Besuch, welcher mit blau beflecktem Rücken endete.
-Tolle Begegnungen, die mit Hand- und Fuss Verständigung erfolgten und herzliches Lachen bei unseren Versuchen türkisch zu sprechen..

Güle Güle Istanbul, ich habe mich in eine Stadt verliebt..

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Als Pflegender ist es noch schön!

Hallo liebe Leser!

Ich melde mich mal wieder zu Wort, da mir mal wieder aufgefallen ist wie schön es doch ist in der Pflege zu Arbeiten bzw. eine Ausbildung zu machen.

Ich musste Ende April an meinen Knie Operiert werden, da ich mir beim Basketball spielen so gut wie alles gerissen habe was man sich im Knie reissen kann. Das wären die Kreuzbänder, Innen und Aussen Bänder und natürlich den Meniskus. Ja war natürlich ein super Moment, da noch meine Ferien vor der Tür standen und ich mich sehr drauf gefreut habe. Naja passiert halt jedem mal.

Als ich ins Spital kam wurde ich sehr lieb empfangen und auf die Prä Ops Station gebracht. Nach etwa 30min kam der Anästhesist und erklärte mir alles- naja jedes einzelne Fachwort und alles drum und dran. Merkte jedoch schnell das auf dem Blatt Dipl. Pflegefachmann stand. Später fingen wir an Witze zu machen und lachten miteinander. Ich persönlich lag wie in den Ferien dort, Entspannt und ruhig. Es sah aus als ob ich im Nachthemd am Meer sass, meine Hand hinter den Kopf mit jemanden in Grünen Kittel erklärte mir die Operation.
Da viel dem Anästhesisten irgend wie auf, das ich sehr nervös bin und wollte mir ein Temesta andrehen. Was ich dankend und lachend ablehnte. Am schluss machten wir noch ab, dass ich eine Spinalnerv Anästhesie bekomme.

Ca.1h später wurde ich in den OP-Saal geschoben, irgend wie war der Anästhesist von “meiner Nervosität” gepackt worden und traf so den Nerv nicht. Nach ca. 5 versuchen und komischen unkontrollierten Zuckungen meiner seits, schlug ich vor mich ganz zu anästhesieren. Da sagte er nur: “Ich glaub das ist keine schlechte Idee”. Als ich die Anästhesie bekam versuchte ich noch dagegen anzukämpfen wie ein Krieger.. jedoch musste ich es mir selbst eingestehen und beendete den Kampf :D

Als ich nach der Narkose langsam wach wurde, war mein erste Bewegung zwischen die Beine xD. Ja zwischen die Beine. Ich habe mir zuvor gewünscht keinen DK zu bekommen haha.

Als Zweites suchte ich eine Kollegin, ich wusste sie Arbeitet im Seespital jedoch halt nicht in Kilchberg. Hatte jedoch glück da auf der Abteilung noch eine andere Kollegin gearbeitet hat. Sie kam rein und fragte gleich mal:
“Hey Milan, alles klar!” Da ich kaum 2cm vor mir sehen konnte drehte ich mich um und sah einen bekannten Namen auf dem Schild. Das erste was ich gesagt habe: ” Ja Klar! Mach Föteli!”
Als ich später zu mir kam dachte ich mir:“ Mein Gott was träum ich für Schwachsinn! Auf einmal vibrierte mein Handy. Ich musste Lachen. Ich und die Kollegin auf dem Bild :D.
Foto
Sie betreute mich auch in den nächsten Tagen auf der Station und ein Bekanntes Gesicht betreute mich dort auch. Als die Pflegenden merkten oder hörten das ich auch in der Pflege tätig bin, kamen alle und stellten sich vor mit: “Hallo mein Name ist Manuela ich bin in der Nachtwache heute”. Macht natürlich wieder Freude bei solchen umständen im Spital zu sein.

So ich hoffe es ist nicht zu viel geschrieben! Wünsche euch noch mals ne schöne Zeit im ZAG.

LG Zivki

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Outlet Metzingen

Zurzeit ist die Marke “Michael Kors” voll im Trend. Viele Frauen auf den Strassen tragen eine Tasche von MK. Doch auch andere Mode-Marken sind immer wieder beliebt. Im Outlet Metzingen, das sich in Stuttgart befindet, findet man viele coole Markenartikel zu runtergesetzten Preisen. Wie z.B. Micheal Kors, Esprite, Nike, Calvin Klein, Vero Moda, Moeve, Escada und viele mehr. Insgesamt findet man über 60 Marken. Immer wieder bieten sie auch spezielle Angebote an, kann man sich auf der Homepage anschauen gehen.  Das Outlet ist aufgebaut wie eine kleine Stadt, jede Marke hat ihren eigenen Laden. Die Öffnungszeiten bieten sich gut an, um einen langen Shoppingtag zu verbringen. Die Anreise ist auch nicht aufwändig. Für 39.- CHF. (für Studenten) und ansonsten 42.- CHF  wird man mit einem Reise-Car in Winterthur, Zürich oder Schaffhausen abgeholt und direkt zum Outlet gefahren. Dort hat man dann genügend Zeit um sein Geld auszugeben und wird am Abend dann vom Carfahrer wieder abgeholt.  Die Car-Reise kann man gleich auf der Homepage oder beim Eurobus buchen und kann dort dann auch gleich vor Ort bezahlen. Zusätzlich bekommt man wenn man mit dem Car anreist, einen Shopping-Pass mit Spezialrabatten für die EUROBUS Gäste. Für jene, die keine Zeit haben einen Tagesausflug zu machen, gibt es auch das Online Shopping. Im Online Shop findet man ebenso zahlreiche herruntergesetzte Artikel. Für mehr Auskunft besucht ihr am besten die Homepage. Viel Spass beim Shoppen!

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