Monatsarchive: September 2014

Das Thermalbad auf dem Dach

Jetzt wo es draussen wieder kälter wird, kommt die Zeit der Thermalbäder. Neben Wärme und Entspannung gibt das Thermalbad einem neue Energie und Frische, um Morgens in der Dunkelheit aufzustehen und am Abend in der Dunkelheit nachhause zukommen.

Oft hat es in den Hotels eigene Wellnessbereiche, die man als Nichthotelgast aber nicht benutzen darf. Oder man bezahlt seeeehr viel für wenig Wellness.

In Zürich auf dem Areal der ehemaligen Bierbrauerei Hürlimann ist eine Oase mitten in der Stadt entstanden. In einer Oase darf das Wasser natürlich nicht fehlen und so hat es dort auch ein grosses Thermalbad. Auf dem Dach des Gebäudes, mit einer wunderbaren Aussicht auf die Stadt und den Zürichsee, hat es ein Sprudelbad. Obwohl man sich an Aussenbäder gewöhnt ist, ist es doch mal etwas neues auf dem Dach eines Gebäudes zu entspannen und das Wetter zu geniessen.

Für alle, die es auf dem Dach zu kalt ist, hat es in den Innenräumen genügend verschiedene Bassins mit Heiss /Kalt, Kräuter und Unterwassermusik, sowie eine Sauna. Mit der wunderbaren Atmosphäre des originalen hundertjährigen Steingewölbes ist das Thermalbad auf dem Hürlimannareal eines der Schönsten für mich.

Falls jemand auch einmal diese tolle Atmosphäre geniessen möchte, hier der Link dazu:

http://www.thermalbad-zuerich.ch/

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Shantaram – ein Buch der besonderen Art

In meiner Familie lesen fast alle gerne und so auch ich. Doch bin ich die einzige die Bücher auch zweimal liest. So kommt es immer wieder, dass ich reihenweise Bücher kriege, die meine Verwandten durchgelesen haben und nicht mehr wollen. Wie man sich so denken kann, hat es dann schlussendlich von den Horrorgeschichten von meiner Oma bis hin zu den Romanzen von meinem Opa alles mit dabei. Manches ist nicht so mein Stil und kommt ins Brockenhaus, der Rest wandert in meinen «Büchervorrat».

Vor einiger Zeit war dann ein sehr beeindruckendes Buch dabei dass ich so schnell nicht mehr vergessen werde, Shantaram von Gregory David Roberts.

Während dem ich das Buch las war ich hingerissen davon, wie überzeugend und real das Buch wirkt. Da ich wie meistens das Umschlagblatt entfernt und den Klappentext mehr überfolgen als gelesen hatte, konnte ich nicht ahnen, dass dieses Buch auf dem Leben vom Gregory David Roberts, dem Autor basiert.

Shantaram handelt von einem jungen Mann, Lindsay, der von Australien aus nach Indien vor der Interpol flüchtet. In Bombay angekommen lernt er den jungen Prabaker kennen, der ihm durch die ganze Geschichte hindurch ein treuer Freund und Begleiter bleibt. Nach und nach lebt sich Lindsay in Bombay ein und lernt die Sprache. Alles scheint einen guten Weg zu nehmen, doch als Lindsay die deutsch-amerikanische Karla kennenlernt fängt der ganze Wahnsinn an. Ihre Untergrundkontakte werden den flüchtigen Lindsay in ihren Bann ziehen und Liebe, Tod, Krieg und Versöhnung liegen nah beieinander.
Nebst der Story im Buch erfährt man auch einige wissenswerte Aspekte der indischen Kultur und Geographie, sowie über die Verhältnisse mit den Nachbarländern.

Mehr will ich euch über das Buch eigentlich nicht erzählen, sodass es beim Lesen auch noch spannend ist. Das Buch lohnt sich auf jeden Fall und hat für alle etwas dabei.

Für alle die sich nun selbst von diesem Buch überzeugen wollen:

http://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/deutschsprachige-buecher/gregory-david-roberts/shantaram/id/9783442473083?gclid=CjwKEAjwv9-gBRD5ofn2jd2N0UUSJACcdilsTVnzfiD_iHARhUpuUBpUR8UFVSrm9H6parpykTsUehoCxuLw_wcB

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35. Greifenseelauf

Ich habe versprochen euch vom meinem 35. Greifensee Lauf zu berichten . Vorn weg gesagt, dieser Lauf stellte alle anderen in den Schatten und zwar nicht gerade im positiven Sinne. Mit ein (Haupt-)Grund dafür war, dass ich mich am Vortag, in der Nacht und noch am Morgen mit Paracetamol vollgestopft habe um meine Erkältung in den Griff zu bekommen.
Viele Läufer sagen: „Ein Rennen wird im Kopf gewonnen sowie auch verloren“, und dies kann ich nur aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich habe mich direkt vor dem Lauf unwohl gefühlt und hätte meiner Intuition folgen sollen.

Start: Um 15:41 startete unser Block zum 35.ten Greifensee Lauf bei idealem Läuferwetter.
KM 1-3: Guter Flow (Lauf Sprache für: “alles easy”)
KM4-6: Dieses Mal macht es mir keinen Spass, die Laufzeit ist auch nicht so gut (bei 5:40/ KM), (Psyche beginnt zu schwächeln).
KM 7: Trinken und schauen das du deine Zeit hälst, den Schwindel und die Hitze unterdrücken
KM 8: Reiss dich zusammen, es ist HM (Halbmarthon), den gleichen bist du letztes Jahr gut gelaufen
KM9: Mit den Gedanken bin ich schon beim Ziel und irgendwie kann ich es gar nicht recht geniessen wie im letzten Jahr. Die Atmosphäre, die Zuschauer an den Strassenrändern welche einem zujubeln.
Km 10: Seitenstechen und das schon jetzt. Ich versuche mich auf positive Gedanken zu bringen aber ich durchbreche die psychische Spirale nur schlecht als recht
Km 11: Jetzt ist ein schöner Mix aus physischen und psychischen Symptomen am Laufen und zwar im wörtlichen Sinne. An einen genussvollen Lauf ist schon längst nicht mehr zu denken. Es überholen mich immer mehr andre Läufer und das trägt nicht unbedingt zur moralischen Steigerung bei. Ich beginne, und zwar das allererste Mal zu gehen, während eines Laufes.
KM12: Es geht nichts mehr! Ich schaue auf meine Pulsuhr. Puls 210, 190 usw., nun kribbelt es im Hinterkopf und ich sehe Blitze aufzucken. Mein Verstand und meine Lauferfahrung sagen mir: Es ist gerade die Halbzeit + Erkältet + Dehydriert + Tachykardie = Nimm dich selber aus dem Rennen und zwar JETZT!
Sanitätszelt klein (Strecke): Die Sanitäterin vom SRK bittet mich mit ihr zu reden, aber ich reagiere nur verschwommen. Von nun an übernimmt sie professionell ihre Aufgabe: Mich horizontal in den Rettungswagen zu legen, Vitalzeichenkontrolle, sO2 (Sauerstoff Sättigung), BZ (Blutzuckerkontrolle), Venflon stecken, NaCl verabreichen, und Abtransport ins grosse Sanitätszelt nach Uster.
Sanitätszelt gross (Wettkampfgelände): Eintreffen mit dem Rettungswagen unter Sondersignalen (Blaulicht und Martinshorn) auf dem Wettkampfgelände (Ich komme mir eher vor wie ein schwerst Verletzter  wie ein dehydrierter Läufer). Die Sanitäter bringen mich auf einer Liege in eine grosse Turnhalle wo schon einige andere Läufer mit Dehydration und ähnlichen Symptomen an NaCl Infusionen liegen.
Dort angekommen erfolgt bei mir eine erneute Vitalzeichenkontrolle und ein abliegen auf dem Feldbett. Kurz danach kommt der leitende Wettkampfarzt und fragt nach meinem Befinden welches sich wieder gebessert hat. Nach dem Durchlaufen der NaCl Infusion kann ich das Sanitätszelt wieder verlassen.

Fazit:
Auch wenn es für mich kein schönes (Lauf-)Erlebnis war und ich immer bis dato an solchen Laufereignissen gedacht habe:“ mir wird das nie passieren, das ich einmal von den Sanitätern versorgt werde“ so möchte ich an dieser Stelle den professionellen Sanitätern und Helfern meinen Dank aussprechen. Des Weiteren werde ich mich bei zukünftigen Wettkämpfen voll und ganz auf mein Körpergefühl verlassen und nicht mehr mit Erkältungssymptomen an Läufen teilnehmen. Ein Tag nach dem Lauf mit einer Portion Abstand sage ich, dass dieses Lauf Erlebnis sehr prägend ist und eine unschätzbar wertvolle Erfahrung für mich war.

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35. Greifenseelauf

 

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35. Greifenseelauf (Halbmarathon)

Der Countdown läuft… Schon in 48 Stunden ist der 35. Greifenseelauf wieder Geschichte.

Ich werde mich an diesem Samstag um 15:41 Uhr mit meiner Startnummer 7697 an den Startblock 7 begeben und hoffen, dass auch dieser Greifenseeler wieder ein voller Erfolg wird.

Drückt mir also bitte fleissig die Daumen!!!!intro2

http://www.liveimageticker.ch/slideshow/?border#_hdgreifenseelauf2014

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Thriller-Trilogie mit Suchtpotential!

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Für alle Leseratten mit hang zu dramatischen Thrillern: eine Buchempfehlung, die es bisher kaum in die “Hitparade” der Belletristik geschafft hat.

Völlig per Zufall bin ich auf den ersten Band der sogenannten Tretjak-Trilogie gestossen. Michael Tretjak – so der Name des Protagonisten – ist darin “der Regler”, der für die Schönen und Reichen der Welt regelt, was ihnen nicht passt. Karriere, Geld, Leben, alles – die Folgen für den Regler zeigen sich im Buch und in dessen Fortsetzungen.

Was mich besonders an die Bücher fesselte, war die Tatsache, dass die Geschichten hauptsächlich in Deutschland und der Schweiz spielen, was einem den - zwar fiktiven aber sehr realitätsnahen – Geschehnissen einiges näher bringt.

Mehr möchte ich dazu gar nicht verraten, leset selbst, staunet und hänget an den Büchern;-).

http://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/deutschsprachige-buecher/max-landorff/der-regler/id/9783596186457

http://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/deutschsprachige-buecher/max-landorff/die-stunde-des-reglers/id/9783651000186

http://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/deutschsprachige-buecher/max-landorff/die-schweigenden-frauen/id/9783651000353

 

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